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Maßanfertigung mit stabilem Saum und Ösen Sichtschutznetz rundum mit doppeltem, genähtem Saum. Im Saum wird ein Kunststoffband zur Verstärkung vernäht. Der Saum wird rundum ca. alle 40 cm mit Ösen versehen. Ösendurchmesser innen ca. 16 mm. Sichtschutznetz Maßanfertigung in vielen Farben grau, orange, rot, gelb, hell-blau, hell-grün, dunkel-grün, schwarz,.... Hochreißfestes Kunststoffgewirk, UV-beständig, beständig gegen Verrottung. Einfache Reinigung mit warmem Wasser.

Dichtes Gewebe für hohen Sichtschutz. Mit Saum und Ösen nach Maß als Zaunblende oder Balkonbespannung. Sichtschutznetz nach Ihrem Maß in vielen Farben zur Auswahl Maßanfertigung rundum genähter Saum, eingenähtes Verstärkungsband rundum Ösen ca. alle 40 cm. UV-stabilisiert, beständig gegen Verrottung. Netzreinigung per Hochdruckreiniger - Video auf YouTube.

Sehr hoher Sichtschutz: Maximale Privatsphäre und Diskretion für gewerbliche und privaten Objekte. Gewerbequalität: Extrem reißfest, hoch UV-stabilisiert und witterungsbeständig, was eine langjährige Lebensdauer bei Außenmontage gewährleistet. Passgenaue Fertigung: Individuell nach Maß gefertigt, für eine perfekte Integration in bestehende Zaunsysteme wie Maschendrahtzäune oder Stabmattenzäune. Einfache Montage: Umlaufende Ösen ermöglichen eine schnelle und sichere Befestigung mittels Kabelbindern oder Spannseilen an Zäunen, Pergolen oder Carports. Sichtschutznetz - Anwendungsbereiche: Industrie & Gewerbe: Für Firmengelände, Absperrung von Lagerzonen und Schutz vor Industriespionage. Objektschutz: Verkleidung von Stabmatten- und Maschendrahtzäunen zur Sicherung privater und betrieblicher Grundstücke. Freizeit & Garten: Hochwertige Beschattung und Sichtschutz für Pergolen, Pavillons sowie Balkonbrüstungen.
- 20/05/2026
Sichtschutznetze & Zaunblenden für Industrie | HDPE-Gewebe nach Maß
Technische Spezifikationen und Materialeigenschaften
Aus welchem Material bestehen Sichtschutznetze und wie verhält sich das Material bei Temperatureinflüssen?
Sichtschutzgewebe bestehen aus HDPE (High Density Polyethylen). Dieser thermoplastische Kunststoff ist als organischer Stoff aus langkettigen Makromolekülen (Polymerketten) aufgebaut.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kunststoffen neigt HDPE unter Wärmeeinwirkung im Außenbereich nicht zu unkontrolliertem Ausleihern, sondern zu einem physikalisch bedingten und produkttypischen Schrumpfprozess. Bei der Herstellung (Extrusion) des Granulats zu Folien und Bändchen werden die Polymerketten stark erhitzt. Diese molekularen Spannungen bleiben im fertigen Bändchengewebe dauerhaft erhalten.
Thermisches Verhalten in der Praxis:
- Bei Sonneneinstrahlung und Wärme ziehen sich die Polymerketten insbesondere anfangs leicht zusammen. Ein frisch montiertes Sichtschutzgewebe strafft sich dadurch nach den ersten warmen Tagen am Zaun selbstständig.
- Formstabilität bei mechanischer Last: Unter temporärer Windbelastung dehnt sich das Material elastisch, zieht sich jedoch aufgrund der inhärenten Materialstruktur nach dem Nachlassen des Winddrucks immer wieder in seine Ursprungsform zurück. Ein dauerhaftes Durchhängen wird dadurch konstruktionsbedingt verhindert.
Welche Grammaturen und Blickdichten stehen zur Auswahl?
Die Klassifizierung und Leistungsfähigkeit der luftdurchlässigen Sichtschutzplanen erfolgt über das Flächengewicht (Grammatur). Je höher das Gewicht pro Quadratmeter, desto dichter ist die Struktur des Bändchengewebes:
- 200 g/m² (Standard-Abschirmung): Bietet einen effektiven visuellen Sichtchutz gegen die Blicke von Passanten oder Autofahrern im Vorbeifahren. Aus schrägem Blickwinkel ist das Gewebe fast blickdicht. Bei direktem, orthogonalem Blickkontakt aus der Nähe können je nach Tageslichtsituation Konturen und Schemen im Hintergrund erkennbar sein.
- 230 g/m² bis 320 g/m² (Erhöhter Objektschutz): Diese dicht verarbeiteten Qualitäten ermöglichen bis zu ca. 95 % Sichtschutz. Sie werden auch im industriellen B2B-Bereich eingesetzt, um das gezielte Ausspähen, Einsehen oder Fotografieren von sensiblen Gütern, Maschinenparks, Prototypen oder Lagerbeständen aus nächster Nähe zu unterbinden.
Umwelteinflüsse, Lichtverhältnisse und optische Wirkung
Wie beeinflussen Umgebungslicht, Gegenlicht und Nachtbeleuchtung den Sichtschutzeffekt?
Ein Sichtschutznetz arbeitet als visueller Filter. Seine Netto-Blickdichte hängt in der Praxis stark von den Beleuchtungsverhältnissen auf beiden Seiten des Zauns ab:
- Der Farb- und Reflexionsfaktor: Industrielle Netze werden meist in den Farbtönen Anthrazit oder Stone (Grau) gewählt. Hellere Netzfarben wie Grau oder Stone erzielen vor hellen Firmengebäuden oft eine höhere subjektive Blickdichte: Die Kombination aus starker Lichtreflexion auf der Netzoberfläche und dem ähnlich hellen Hintergrund blockiert den Blick, wodurch Details dahinter optisch verschwimmen.
- Verhalten bei Gegenlicht: Steht die Sonne tief hinter dem umzäunten Gelände, wird das Areal von hinten beleuchtet. Dadurch werden Gegenstände auf dem Hof von der Sichtseite her in Schatten getaucht, was die Konturenerkennung erschwert und den Sichtschutzeffekt stabilisiert.
- Künstliche Hofbeleuchtung bei Nacht: Ist das Werksgelände nachts über Flutlicht taghell erleuchtet, während die Straßenseite im Dunkeln liegt, kehrt sich der visuelle Filtereffekt bei leichten Netzen um. Um die Einsicht bei Nacht zu minimieren, sind schwere Qualitäten mit ca. 320 g/m² erforderlich.
Planungshinweis für B2B-Projekte: Da jede Beleuchtungssituation vor Ort und der Sichtschutz von lokalen Faktoren abhängt, empfiehlt sich vor der Bestellung die Anforderung von Sichtschutz-Mustern (in ca. DIN A4 vorkonfektioniert mit Saum und Öse), um die optische Wirkung direkt am Zaun zu prüfen.
Bieten Sichtschutznetze Vorteile gegenüber eingeflochtenen Sichtschutzstreifen?
Großflächige Sichtschutznetze nach Maß bieten gegenüber den in Doppelstabmatten eingeflochtenen Sichtschutzstreifen einen konstruktiven Vorteil: Sie schließen das Areal homogen ab. Eingeflochtene Streifen lassen bauartbedingt an den oberen und unteren Wendepunkten der Stäbe oft kleine, horizontale Schlitze frei. Stehen Passanten direkt vor dem Zaun, erlauben diese Lücken ein fokussiertes Durchblicken, was die Neugier oft erst recht provoziert. Das vollflächig gespannte Gewebe verhindert solche visuellen Schwachstellen.
Wie verhält es sich mit der UV-Beständigkeit und der Farbechtheit?
Die HDPE-Gewebe für den gewerblichen Einsatz sind hochgradig UV-stabilisiert. Die zu erwartende Standzeit hängt direkt von der solaren Einstrahlung und der Einbausituation ab (Netze in permanent verschatteten Bereichen weisen eine längere Lebensdauer auf als vollflächig südexponierte Gewebe). Langzeiterfahrungen unserer Kunden im mitteleuropäischen Freilandeinsatz zeigen bei Standard-Industriefarben wie Anthrazit oder Grau Standzeiten von bis zu 10 Jahren ohne Materialversagen.
Einschränkung bei Sonderfarben: Werden aus Gründen der Corporate Identity intensiv bunte Farben wie Rot oder Violett gewählt, ist mit einem früheren optischen Ausbleichen zu rechnen. Dies ist eine physikalische Eigenschaft organischer Farbpigmente im Freien, während die gedeckten Industriefarben durch anorganische Pigmente (wie Ruß/Kohlenstoff bei Anthrazit) geschützt sind, welche die UV-Strahlung absorbieren.
Statik, Windlast und Montagepraxis
Hält ein Industriezaun der Windlast eines vollflächig montierten Netzes stand?
Ein vollflächig montiertes Sichtschutzgewebe reduziert die Winddurchlässigkeit der Zaunanlage erheblich (beim 320 g/m² Netz verbleibt ein theoretischer Winddurchlass von ca. 10 %, beim 200 g/m² Netz von ca. 40 %). Bei orthogonal auftretenden Extremwetterereignissen (Orkanböen im 90°-Winkel) wirken hohe mechanische Kräfte auf die Konstruktion.
Reale Risikoeinschätzung: Professionell gesetzte Industriezäune mit fachgerecht dimensionierten Betonfundamenten halten diesen Belastungen in der Praxis stand. Ein statisches Risiko besteht primär bei Vorschäden, mangelhafter Verankerung (z. B. unzureichende Fundamenttiefe unterhalb der Frostgrenze) oder morschen Trägerstrukturen.
Hinweis: Die statische Überprüfung und Freigabe der Zaunanlage für die Aufnahme von Zusatzlasten durch Sichtschutzgewebe liegt grundsätzlich im Verantwortungsbereich des Betreibers oder des ausführenden Zaunbauers. Bei bekannten, extrem windexponierten Lagen können mechanisch modifizierte Spezialausführungen der Netze angefragt werden.
Wie wird das Gewebe dauerhaft windfest befestigt?
Für eine langlebige Montage verfügt das Sichtschutzgewebe über einen umlaufenden, mit einem innenliegenden Verstärkungsband vernähten Saum. In diesem Bereich sind dann verzinkte Stahlösen eingebracht, die als Krafteinleitungspunkte dienen.
- Befestigungsmaterial: Standardmäßige, schwarze Kunststoffkabelbinder weisen im harten Industrieeinsatz trotz UV-Ausweisung eine begrenzte Lebensdauer auf und spröden vorzeitig. Die fachgerechte Fixierung erfolgt über Edelstahl-Kabelbinder oder kunststoffummantelte Edelstahl-Bindedrähte, die mittels eines Drahtdrillers mechanisch stramm verdrallt werden. Da die Drähte durch die metallischen Ösen geführt werden, ist eine Beschädigung des HDPE-Hauptgewebes durch Reibung ausgeschlossen.
- Workflow bei langen Strecken: Das Gewebe wird im ersten Arbeitsschritt von einer Person temporär mit einfachen Kabelbindern fluchtend am Zaun ausgerichtet und fixiert. Im zweiten Durchgang erfolgt die endgültige, kraftschlüssige und windfeste Verankerung aller Ösenpunkte mittels Bindedraht und Driller.
Brandschutz und normative Anforderungen
Erfüllen die Sichtschutznetze die Brandschutznorm DIN 4102-1 B1 im Außenbereich?
Nein, die standardmäßig ausgelieferten Sichtschutzgewebe für den Außenbereich verfügen nicht über eine Ausweisung nach DIN 4102-1 B1 (schwerentflammbar). Diese wird dort auch meist nicht gefordert.
- Einsatzbeschränkungen: Netze mit B1-Zertifizierung sind als Sonderkonfektionierung primär für temporäre Innenanwendungen (Messebau, Hallenabtrennungen) oder kurzzeitige Outdoor-Events (Bühnengaze im Veranstaltungsbereich) auf Anfrage lieferbar. Diese B1-Ausrüstungen sind jedoch systembedingt nicht dauerhaft UV-stabilisiert.
- Gewerbliche Praxis: Im dauerhaften Außenbereich an Grundstücksgrenzen, Freiflächen-Solarparks oder Industriehöfen wird eine B1-Zertifizierung reglementarisch im Regelfall nicht gefordert, sodass hier die langlebigen, UV-stabilisierten HDPE-Standardqualitäten eingesetzt werden.

